Forschungspreis und Beagle-Award

Nutzpflanzenforscherinnen ausgezeichnet


Dr. Janina Braatz und Mona Schreiber (v.l.n.r.) wurden vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung für ihre Dissertationen gewürdigt.
IPK
Dr. Janina Braatz und Mona Schreiber (v.l.n.r.) wurden vom Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung für ihre Dissertationen gewürdigt.

Das IPK in Gatersleben hat zwei Wissenschaftlerinnen für ihre Dissertationen ausgezeichnet. Die beiden Frauen befassen sich mit Genom-Editing und der Analyse von Nutzpflanzen. 

Das Leibnitzinstitut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) hat zwei Newcomerpreise für junge Wissenschaftler verliehen. Dr. Janina Braatz erhielt den Gaterslebener Forschungspreis für ihre Dissertation zum Einsatz von Crispr/Cas und EMS (Ethylmethansulfonat)-Mutagenese zur Verbesserung der Schotenplatzfestigkeit. Braatz fand so die zuständigen Gene im Raps, die das Aufplatzen von Schoten verhindern. Schotenplatzen kann für bis zu 25 Prozent der Ertragseinbußen verantwortlich sein. Ihre Arbeit diente als Grundlage für die erste wissenschaftliche Publikation zur Nutzung von Genom Editing via Crispr/Cas in Tetraploiden Raps. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Mona Schreiber erhielt den Beagle-Award für ihre Dissertation über die Analyse hochkomplexer Pflanzengenome. Mithilfe „Next Generation Sequencing“ analysierte sie mehrere tausend Jahre alte Gerstenproben aus Israel. So lässt sich die Entwicklung heutiger Kulturpflanzen nachvollziehen. Schreiber veröffentlichte neben ihrer Doktorarbeit zwei Publikationen. Sie erhielt den mit 1.500 Euro dotierten Preis nicht nur für ihre Forschungsleistung, sondern für ihr Engagement in der Wissenschaftskommunikation mit Kindern und Laien. Beide Preise werden jährlich vom Leibnitz-Institut vergeben.

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