Nationale Akademie der Wissenschaften

Erster Agrarforscher tritt Leopoldina bei

 Der Göttinger Agrarwissenschaftler Matin Qaim
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Der Göttinger Agrarwissenschaftler Matin Qaim

Der Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Matin Qaim wird in die Reihen der Leopoldina gewählt. Er ist damit der erste Agrarökonom, dem diese Ehre zuteil wird.

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina nimmt den Göttinger Forscher aufgrund seiner Forschungen in den Bereichen Welternährung und nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in ihre Reihen auf. Die Akademie ist eine der ältesten unabhängigen Wissenschaftsakademien, die ihre Mitglieder anhand ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auswählt. Es ist daher eine besondere Anerkennung. Das Wort der Leopoldina wiegt in der Regel bei Politik und Wirtschaft national und international schwer.

Matin Quaim hat eine Professur am Department für Agrarökonomie und rurale Entwicklung an der Universität Göttingen und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz im Bundeslandwirtschaftsministerium.




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  1. Johannes Zirngibl
    Erstellt 11. Juni 2018 17:31 | Permanent-Link

    Wer als Agrarwissenschaftler in eine Akademie der "Wissenschaften" berufen wird, die publiziert die "konventionelle Landwirtschaft" sei eine Gefahr für die "Lebensgrundlagen" (siehe oben), sollte diesen Ruf entweder ablehnen, oder zumindest die Fakultät wechseln.
    Ich nehme an, die Akademiker der Leopoldina haben nicht nur ihre eigenen subjektiven Lebensgrundlagen gemeint, sondern die Lebensgrundlagen einer Allgemeinheit, um nicht zu sagen der Menschheit, die sie durch die konventionelle Landwirtschaft gefährdet sehen.
    Der Kommentar kann unter meinem Klarnamen veröffentlicht werden, Johannes Zirngibl, selbst praktischer, konventioneller Landwirt, und daneben auch Akademiker.

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