Ursula Heinen-Esser
Bild: BGE
Ursula Heinen-Esser

Die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser wird neue Umwelt- und Landwirtschaftsministerin in Nordrhein-Westfalen. Sie folgt damit auf die Parteifreundin Christina Schulze Föcking, die in der vergangenen Woche zurückgetreten war. Verbände äußern sich wohlwollend.

Laut Medienberichten hat Ministerpräsident Armin Laschet die neue Ministerin heute Nachmittag in Düsseldorf vorgestellt. Heinen-Esser versprach dabei, die Interessen von Umweltschützern und Landwirten gleichermaßen zu berücksichtigen.  

Die 52-jährige Heinen-Esser war von 2007 bis 2009 als Staatssekretärin im Bundesagrarministerium tätig. Anschließend begleitete sie bis 2013 das gleiche Amt im Bundesumweltressort. Seit 2016 ist sie Mitglied der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung.

Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) äußerte sich auf Anfrage von agrarzeitung.de positiv zu der neuen Ministerin. Heinen-Esser habe sowohl Erfahrung in der Agrar- als auch in der Umweltpolitik, und beide Bereiche seien für den WLV "gleichermaßen wichtig", so ein Verbandssprecher. Bei den drängenden Themen Umsetzung der Düngeverordnung und Tierhaltung sei Erfahrung in beiden Politikbereichen von Vorteil, zeigte sich der WLV überzeugt.

Dass Heinen-Esser keine Landwirtin ist, wertet der Verband nicht als Nachteil: "Sachverstand in agrarpolitischen Fragen ist wünschenswert, man muss nicht unbedingt Landwirt sein", hieß es dazu.



Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats