Saatgut

Michael Gohn wird Vizepräsident der Esa


Michael Gohn repräsentiert die Züchter auf europäischer Ebene.
Saatgut Austria
Michael Gohn repräsentiert die Züchter auf europäischer Ebene.

Ein Österreicher ergänzt das Präsidium der European Seed Association. Der neue Vizepräsident ist gegen Gentechnik und für den besseren Schutz kleiner und mittelständischer Züchter.

Die Europäische Saatgutvereinigung (Esa) hat einen neuen Vizepräsidenten. Michael Gohn, Obmann des Branchenverbands Saatgut Austria, übt die Funktion für die nächsten drei Jahre aus. Gohn, Geschäftsführer der österreichischen Probstdorfer Saatzucht, spricht sich klar gegen Gentechnik aus. Die extrem teure Gentechnik könnten sich nur die großen Konzerne leisten, erklärt er. Seine Wahl in das Präsidium sei auch eine Anerkennung der guten Arbeit der Züchter in Österreich.

Gohn sieht es als seine Aufgabe an, die Interessen der kleinen und mittelständischen Züchter in der Eas und auch nach außen zu vertreten. Als wichtigen Punkt nennt er den Sortenschutz: "Wir wollen das Sortenschutzrecht gegenüber dem Patentschutz stärken, denn das Open-Source-System mit der Züchtungsausnahme stellt einen unschätzbaren Wert für Züchtungsunternehmen und Landwirte dar."

Die European Seed Association (Esa) mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen von 35 Mitgliedsverbänden und über 70 Züchtungsunternehmen.

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