Z-Saatgut

Aufbereiter ausgezeichnet

Nicole Kaufmann und Jens Thiele von der Beiselen GmbH in Hirschhausen freuen sich über die Anerkennung.
Foto: GFS
Nicole Kaufmann und Jens Thiele von der Beiselen GmbH in Hirschhausen freuen sich über die Anerkennung.

Zwei Saatgutaufbereiter sind als beste ihrer Zunft prämiert. Überzeugt haben ein Anbieter von konventionell erzeugtem Z-Saatgut und ein Öko-Landwirt.

Alle zwei Jahre zeichnet der Gemeinschaftsfonds Saatgetreide (GFS) die besten Aufbereiter von Z-Saatgut aus. In einem mehrstufigen Kontrollverfahren im Prozess vom Züchter über den Vermehrer bis zum Aufbereiter wird die hohe Qualität von Z-Saatgut abgesichert, verspricht der GFS.

Bester konventioneller Aufbereiter 2020

Die Beiselen GmbH im sächsischen Lommatzsch hat als bester konventioneller Aufbereiter 2020 überzeugt. Jens Thiele von Beiselen freut sich sehr über die Wertschätzung: „Die Prämierung ist eine schöne Bestätigung, die uns motiviert so weiterzumachen, um unsere Berufskollegen auch in den nächsten Jahren mit Top-Qualitäten zu versorgen.“

Bester ökologischer Aufbereiter 2020

Als besten Aufbereiter im ökologischen Bereich hat die GFS Rudolf Mayer aus Gerabach ausgewählt. „Es ist uns wichtig, dass wir unsere Abnehmer zufriedenstellen und durch unsere Arbeit die Basis für gesunde Bestände legen“ berichtet der Landwirt. „Durch die Auszeichnung sehen wir uns darin bestätigt, dass wir auf einem guten Weg sind und Z-Saatgut von der besten Seite repräsentieren.“

Als bester Aufbereiter im ökologischen Bereich konnte Rudolf Mayer aus Gerabach überzeugen.
Foto: GFS
Als bester Aufbereiter im ökologischen Bereich konnte Rudolf Mayer aus Gerabach überzeugen.

Mehrjährig gute Ergebnisse

„Mit der Auszeichnung würdigen wir Aufbereiter, die über längere Zeit herausragende Saatgutqualitäten produzieren.“ so Dr. Dennis Hehnen, Geschäftsführer des GFS. Er verweist auf das umfangreiche Qualitätssicherungssystem für Z-Saatgut (QSS), das die Rückverfolgbarkeit des Saatguts und eine Überwachung der Qualitätsstandards ermöglicht. Die prämierten Betriebe zeigten sowohl in Saatgutproben aus der Ernte 2019 als auch in Durchschnittsbewertung der vergangenen fünf Jahre hervorragende Werte. Zentrale Qualitätskriterien für die Bewertung sind nach GFS-Angaben eine hohe Keimfähigkeit, die technische Reinheit und ein möglichst geringer Fremdbesatz sowie ein optimaler Beizgrad.

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