Z-Saatgut

Sächsische Aufbereiter vorn

Ein konventioneller und ein ökologischer Betrieb - beide in Sachsen -  sind als beste Saatgutaufbereiter prämiert.  Außerdem geht ein Preis nach Nordrhein-Westfalen.

Üblicherweise zeichnet der Getreidefonds Z-Saatgut (GFZS) die besten Aufbereiter zu den DLG-Feldtagen aus. Die für Juni 2021 in Erwitte geplante Veranstaltung ist allerdings ausgefallen. „Wir möchten dennoch zu diesem Termin die Ehrung der konstant hohen Leistung unserer besten Aufbereiter durchführen“, betonte GFZS-Geschäftsführer Dr. Dennis Hehnen.  Ausgezeichnet wurden drei Saatgutaufbereiter: der beste konventionelle Betrieb, der beste ökologische Betrieb und zusätzlich der beste Aufbereiter aus dem Gastgeber-Bundesland der DLG-Feldtage – im diesem Jahr wäre es Nordrhein-Westfalen gewesen.

Jens Thiele und Nicole Kaufmann von Beiselen freuen sich über die Prämierung.
Foto: GFZS
Jens Thiele und Nicole Kaufmann von Beiselen freuen sich über die Prämierung.
Unter den konventionellen Z-Saatguterzeugern hat sich die Beiselen GmbH aus dem sächsischen Hirschstein (Lommatzscher Pflege) wie bereits im Vorjahr qualifiziert. Jens Thiele von Beiselen freut sich sehr über die Wertschätzung: „Wir arbeiten das ganze Jahr hart, um eine bestmögliche Qualität von unserem Z-Saatgut sicherzustellen. Die Prämierung ist eine tolle Bestätigung“, so Thiele. Nicole Kaufmann ergänzt: „Wir sind ein sehr gutes Team und sehr stolz, erneut prämiert zu werden."


Dirk Rudert legt mit seinem Saatgut die Basis für gesunde Bestände im Ökolandbau.
Foto: GFZS
Dirk Rudert legt mit seinem Saatgut die Basis für gesunde Bestände im Ökolandbau.
Als bester Aufbereiter im ökologischen Bereich konnte die Agrargenossenschaft eG Großzöbern aus dem sächsischen Vogtland überzeugen. „Es ist uns wichtig, dass die Landwirte mit unserem Saatgut die Basis für gesunde Bestände legen können. Durch die Auszeichnung sehen wir uns bestätigt und freuen uns, Z-Saatgut von der besten Seite zu repräsentieren“, sagt Dirk Rudert von der Agrargenossenschaft.


Marc Keitlinghaus ist als bester Aufbereiter in NRW ausgezeichnet worden.
Foto: GFZS
Marc Keitlinghaus ist als bester Aufbereiter in NRW ausgezeichnet worden.
Im Gastgeberbundesland der DLG-Feldtage, die eigentlich im westfälischen Erwitte geplant waren, ist der Familienbetrieb von Marc Keitlinghaus als bester Aufbereiter aus NRW ausgezeichnet worden. Der Betrieb produziert bereits in der dritten Generation Z-Saatgut. „Bei uns trägt jeder seinen Teil dazu bei, Saatgut unterschiedlicher Kulturen in bester Qualität zu produzieren“, umschreibt Keitlinghaus sein Erfolgsrezept.

Konstant hohe Qualität

Nach Angaben von GFZS-Geschäftsführer Hehnen zeichnen sich die Aufbereiter dadurch aus, dass sie über einen längeren Zeitraum herausragende Saatgutqualitäten produzieren. Die prämierten Betriebe zeigten sowohl in Saatgutproben aus der Ernte 2020 als auch in der Durchschnittsbewertung der vergangenen fünf Jahre im Qualitätssicherungssystem für Z-Saatgut (QSS) hervorragende Werte.

 

Marc Keitlinghaus ist als bester Aufbereiter in NRW ausgezeichnet worden.

Jens Thiele und Nicole Kaufmann von Beiselen freuen sich über die Prämierung.

Dirk Rudert legt mit seinem Saatgut die Basis für gesunde Bestände im Ökolandbau.

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