Bodenbearbeitung

Lockeren Boden durch frühe Maisernte


Die Silomaisernte wurde in diesem Jahr um 3 bis 4 Wochen früher beendet als in den Vorjahren. Die gewonnene Zeit sollte genutzt werden, um Strukturschäden im Boden zu beheben.

Erfolgten Bodenbearbeitung und Saat unter trockenen und nahezu optimalen Bedingungen, müssen keine kurzfristig verursachten Bodenschäden behoben werden. Andernfalls kann jetzt die Zeit genutzt werden um Verdichtungen vor dem Getreideanbau aufzubrechen.
Der erste Arbeitsgang nach der Ernte besteht im Zerkleinern der Maisstoppel. Das kann mit Hilfe von Mulcher oder Messerwalzen etc. geschehen. Danach erst sollte die Bodenbearbeitung durchgeführt werden. Sinnvoll ist der Einsatz einer schweren Scheibenegge nach dem Mulchen der Maisstoppeln, da diese die Wurzelballen zerschneiden.
Wurden die Stoppeln und die Wurzelballen zerkleinert, folgen Mischen und Lockern. Je nach Tiefe der Bodenverdichtung und Schwere des Bodens sind dafür 1 bis 2 Arbeitsgänge einzuplanen.
Wie tief die Verdichtungszone reicht, kann vorher mit dem Spaten ermittelt werden.
Das Lockern des Bodens darf nicht mit hoher Fahrgeschwindigkeit durchgeführt werden, weil dann die Walzen an den Geräten nicht ausreichend rückverfestigen. Deshalb sollte nicht schneller als 8 km/h gefahren werden. Eine zusätzliche Walze an den Gruber zu hängen oder ein separater Walzengang ist zu empfehlen.

Die Kommentare für diesen Artikel sind geschlossen.

stats