Schädlingsbefall

Bestände auf Rübenmotten kontrollieren


Die Rübenmotte beschäftigt seit Anfang August viele Landwirte. Eine direkte Bekämpfung der Rübenmotten-Larven ist mit den zugelassenen Mitteln so gut wie wirkungslos.

So stehen die Landwirte vor vollendeten Tatsachen. Sie mussten zuschauen, wie ihre Rüben weiter geschädigt werden.

Indirekte Bekämpfungsmöglichkeiten waren die Festigung des Gewebes durch Bor und Kalzium. Das Bor war unter den trockenen Bedingungen dieses Jahres wenig bis gar nicht pflanzenverfügbar und musste verstärkt über das Blatt appliziert werden.
In den stark befallenen Regionen (z.B. Sachsen-Anhalt) traten bereits im letzten Jahr vereinzelt Schäden durch die Motte ein,. Dort ist die Situation derzeit am schlimmsten. Teilweise wird sind 100 % der Rüben mit der Rübenmotte befallen. Die befallenen Rüben können die Blattverluste infolge der Trockenheit nicht kompensieren.
Das größere Problem wird aber durch die sekundäre Fäulnis hervorgerufen.
Die faulen Rüben müssen vor der Rodung unbedingt beachtet werden. Teils findet man schon ganz verfaulte Pflanze und teils äußerlich gesunde aber nach dem Abschneiden Köpfe, die zu faulen beginnen.

Faule Rüben müssen möglichst schnell verarbeitet werden und können deshalb nicht lange im Rübenhaufen gelagert werden. Stark befallene Bestände sollten deshalb früher gerodet werden.

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