Schnecken

Schlagrand und Tonkuppen unbedingt kontrollieren!


Die rotbraunen Wegschnecken sind derzeit bereits dort zu finden, wo es seit zwei Wochen regnet. Wir müssen in den kommenden Wochen aber auch auf die kleinen, schwarzen Genetzten Ackerschnecken achten.

 Das gilt insbesondere für die Randlagen der Mittelgebirge und Schläge entlang von Fluss- und Bachläufen oder in der Nachbarschaft von Feuchtgebieten.

Die aktuell zugelassenen Schneckenköder unterscheiden sich in Zusammensetzung, Form, Regenstabilität und im Geschmack für die Schnecken. Nassgepresste Köder sind regenbeständiger als trockengepresste, die durch die Wasseraufnahme schneller zerfallen.

Die Lockwirkung der Köder erstreckt sich auf nur wenige Zentimeter, deshalb ist eine ausreichend hohe Köderdichte (wenigsten 30 je m²) notwendig, damit die Schnecken die Köder auch annehmen. Die Köder sollen möglichst gleichmäßig verteilt werden, was mit gleichmäßig großen und geformten Pellets leichter ist.

Bei massenhaftem Auftreten von Schnecken muss die Zahl der Köder der Schneckenpopulation angepasst werden. Bei regnerischem Wetter ist es effektiver, Schneckenkorn im Abstand von zwei bis drei Tagen zu streuen, als die ganze Menge auf einmal auszubringen.

Die zweimalige Anwendung eines Mittels ist zulässig. Sind weitere Anwendungen erforderlich, müssen andere Schneckenkorn-Präparate gewählt werden, auch wenn sie denselben Wirkstoff enthalten.

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