Sojaherbizid

Frühe Behandlung notwendig


Im Süden Deutschlands führten die anhaltende Trockenheit und die warmen Temperaturen der letzten 3 Wochen zum totalen Austrocknen des Oberbodens. Zum Zeitpunkt der Saat war im Saathorizont noch ausreichend Feuchtigkeit zum Keimen der Unkräuter vorhanden.

Alle Herbizide, die im Vorauflauf appliziert wurden, kommen an ihre Grenze. Wegen der fehlenden Bodenfeuchte wirkten sie nicht. Das führte dazu, dass Unkräuter ungestört aufliefen. Wenn in den nächsten Tagen nicht wenigstens 15 bis 20 mm Regen fallen, müssen blattaktive Herbizide gespritzt werden.

Dafür steht seit diesem Jahr neben dem Thifensulfuron (Harmony) auch das Imazamox + Quinmerac (Clentiga) zur Verfügung, nachdem das Bentazon (Basagran) weggefallen ist.

Diese Mittel sollten spätestens im 2- bis 4-Blattstadium der Unkräuter appliziert werden. Das Splitting von Thifensulfuron im Abstand von 10 bis 14 Tagen wird bei verzetteltem Auflauf der Unkräuter empfohlen.

Mit dem Imazamox aus dem Clentiga ist die Wirkung gegen Melde, Weißen Gänsefuß, Nachtschatten und Amarant gesichert.

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