Stoppelgetreide

Saatbett gut vorbereiten

Die derzeit trockenen Bedingungen können gut für eine Pflugfurche vor Wintergerste oder Stoppelweizen genutzt werden. Verschiedene Schritte verdienen Beachtung.

Optimales Pflügen setzt eine vorherige schrittweise Lockerung wenig schüttfähiger Böden mit mehrbalkigen Grubbern voraus. Dadurch werden noch vorhandene Verdichtungen aufgebrochen und genügend Feinerde geschaffen. Ohne vorheriges Grubbern dreht der Pflug die verdichteten Brocken nur um, ohne sie zu zerkleinern

Grunddüngungsmaßnahmen mit Phosphor und Kali erfolgen am besten vor dem Grubbern, um somit die Nährstoffverfügbarkeit zu gewährleisten. Unmittelbar nach der Pflugfurche muss der Acker sofort rückverfestigt und saatfertig vorbereitet werden. Durch die Rückverfestigung baut sich ein stabiles Porensystem mit besserer Regenverdaulichkeit auf. Das ist vor allem unter trockenen Bedingungen wichtig.

Ein weiterer Vorteil einer vorgezogenen Saatbettbereitung ist die Fuchsschwanzbekämpfung. Das Scheinsaatbett schafft die Voraussetzungen für das Auflaufen von Ackerfuchsschwanz. Der aufgelaufene Ackerfuchsschwanz kann dann vor der Saat entweder mit Glyphosat oder mechanisch bekämpft werden. Jede weitere Bodenbearbeitung führt durch Lichtreiz zu neuem Auflauf.

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