Strohmanagement

Ackerbau braucht gutes Strohmanagement

Schlechtes Strohmanagement kann gravierende Ertragsverluste der Folgefrucht hervorrufen. Es gilt daher, einige einfache Regeln einzuhalten.

Unzureichend eingearbeitetes Getreidestroh behindert bereits den Feldaufgang des nachfolgenden Rapses oder Getreides, weil...
  • das Stroh Feuchtigkeit bindet,
  • das Wachstum der Keimwurzel behindert wird,
  • der kapillare Aufstieg eingeschränkt wird,
  • Strohhaufen Schädlinge wie Schnecken oder Mäuse fördern

Für eine gute Stroheinarbeitung muss das Stroh optimal verteilt werden. Was ist dabei zu beachten? :

  • Ährenheber verwenden
  • Exakte Häckslerarbeit
  • Kurze Häcksellänge
  • Höhere Häckslerdrehzahl wählen
  • Für gleichmäßige Stroh- und Spreuverteilung einen Spreuverteiler einsetzen
  • Lagerstellen mit langen Stoppeln mit Kreiselmähwerk nachmähen oder mit Schlegelhäcksler mulchen
  • Die Strohschwaden oder -haufen auseinander ziehen z.B. mit Striegel, Egge oder evtl. mit flach geführter Kreiselegge.

Geräte und deren Arbeit müssen regelmäßig kontrolliert und richtig einstellt werden, damit die genannten Punkte eingehalten werden und so die Strohverteilung optimiert wird.

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