Zuckerrüben

Hirsen nachbehandeln


Einzelne Hirsen in den Zuckerrüben sollten gezogen werden bzw. bei großflächigem Auftreten mit FOP-Mitteln bekämpft werden, um die Samenbank im Boden nicht noch weiter aufzufüllen.

 

Die Gräsermittel sollten nicht bei zu hohen Temperaturen (über 25 °C) und weniger als 60 Prozent relativer Luftfeuchte gespritzt werden, damit die Wirkstoffaufnahme und Verteilung gewährleistet ist und in den Blattscheiden versteckte kleine Triebe erfasst werden. Bei trockener Luft (unter 50 Prozent rel. Luftfeuchte) ist fast keine Wirkstoffaufnahme möglich. Deshalb ist die Applikation in den Morgen- oder Abendstunden zu empfehlen. Bei trockenem, nicht wüchsigem Wetter verzögert sich die Wirkung.

Zu achten ist auf eine möglichst feintropfige intensive Benetzung mit Wasseraufwandmengen von wenigstens 200 l/ha.

Der Abstand zu Fungiziden sollte wenigstens 4 bis 5 Tage betragen. Deren Formulierung beschleunigt das Eindringen der Graminizide und das Absterben der Blattmasse. Aus diesem Grund sollte die Anwendung auch nicht bei hohen Temperaturen erfolgen. Durch das schnelle Absterben wird der basipetale Transport der FOP-Mittel in die Wurzel eingeschränkt.

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