Protest beim Zukunftsdialog

BUND macht Stimmung gegen Glyphosat


Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Glyphosat“ hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Veranstaltungsort des Zukunftsdialogs Agrar & Ernährung von agrarzeitung (az) und DIE ZEIT in Berlin einen Protest organisiert.


Hauptsache dagegen: BUND-Aktivisten zum Thema Glyphosat
-- , Foto: pio
Hauptsache dagegen: BUND-Aktivisten zum Thema Glyphosat
BUND-Aktivistin Heike Moldenhauer fragte Bundesagrarminister Christian Schmidt auf dem Zukunftsdialog, ob die Bundesregierung bei der Abstimmung über die erneute Zulassung von Glyphosat in der kommenden Woche an der Maßgabe festhalten wird, dass Risiken für die Biodiversität besondere Beachtung finden werden. „Wir haben der Kommission Hinweise darauf gegeben, unter welchen Umständen wir der erneuten Zulassung zustimmen werden“, entgegnete Schmidt. Der Minister fügte hinzu, dass die Regierung die Zulassung eines Wirkstoffes nicht „politischen Opportunitäten“ unterwerfen werde.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Der Bundesagrarminister betonte, bei Glyphosat wie bei anderen Pflanzenschutzwirkstoffen auch, müsse die Maßgabe gelten: so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Man müsse im Rahmen der weiteren Zulassung von Glyphosat auch über „Überflüssigkeiten“ in der Anwendung reden. „Wir brauchen ein Management mit dem Ziel der Begrenzungen von Glyphosat“, so Schmidt weiter. Wenn bei der Abstimmung in Brüssel kommende Woche diese Punkte berücksichtigen würden, werde die Bundesregierung der erneuten Zulassung zustimmen, so der CSU-Politiker weiter. 

Für alle, die beim heutigen Zukunftsdialog nicht dabei sind: Hier kann man live mitdiskutieren. Einfach die app herunterladen. (pio)
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