Bundestagswahl 2017

Juncker spricht von „historischem“ Wahlsieg

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gratulierte Angela Merkel zu ihrem „historischen“ Wahlsieg, dem vierten in Folge. Die EU brauche eine starke deutsche Regierung, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen, kommentierte Juncker den Wahlausgang. 

Ausbremsung von Geldtransfers befürchtet

Die EU-Kommission ist sich dabei sehr wohl bewusst, dass die Regierungsbildung in Berlin diesmal schwierig werden könne. Er wünsche ihr eine glückliche Hand für in den Koalitionsverhandlungen, schrieb Juncker schon mal an Merkel. Allein die Zeit drängt, weil zu den anberaumten EU-Gipfeln im Oktober und Dezember möglicherweise noch keine neue gewählte Bundeskanzlerin kommen kann. Juncker drängt auf eine stärkere Verbindung der EU-Mitgliedstaaten, vor allem unter den Ländern mit dem Euro. Jedoch wird eine FDP in der neuen Regierung Geldtransfers innerhalb der Eurozone, wie zuletzt nach Griechenland, oder die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank eher bremsen. (Mö)
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