Gesetzesänderung

Die Gewinnglättung kommt


Die Bundesregierung hat über die Gewinnglättung entschieden. In Zukunft soll bei land-und forstwirtschaftlichen Betrieben der mittlere Gewinn von drei Jahren Grundlage der Besteuerung sein. 

Das Bundeskabinett hat die sogenannte Gewinnglättung verabschiedet. Dabei handelt es sich um ein Besteuerungskonzept für land- und fortwirtschaftliche Einkünfte. Der durchschnittliche Gewinn aus drei Jahren soll künftig die Grundlage für die Besteuerung ausmachen. So können sich gute und schlechte Jahre ausgleichen und die nachteilige Wirkung der Progression werde bei schwankenden Gewinnen abgemildert. Das Bundeskabinett verabschiedete das Gesetz mit einigen Veränderungen, die die EU gefordert hatte.

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner (CDU) begrüßte das Gesetz. Sie findet, die Gewinnglättung sei ein wichtiges Instrument, „damit die Landwirte Risiken schlechter Erntejahre – zum Beispiel wegen der Trockenheit – abmildern können“.

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