58 der bewilligten Anträge entfallen auf das Agrarinvestitions-Förderungsprogramm, kurz AFP. Die restlichen sieben Anträge haben Mittel zur Investition in Diversifizierung beantragt. Der Hauptteil der Bauvorhaben entfalle auf Investitionen in der Milchvieh-Haltung, aber auch Stallbauvorhaben in der Legehennenhaltung bekommen Fördergelder. Diese Anträge hätten die Mindestpunktzahl erreicht, meldete das baden-württembergische Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Die Förderbescheide würden „demnächst“ bei den jeweiligen Landwirten eingehen.

Die Teilnahme an einem Auswahlverfahren ist Voraussetzung für die Beteiligung der Europäischen Union an der Finanzierung der jeweiligen Projekte. Über die Hälfte der Projekte erfüllten nicht nur die besonderen Anforderungen an den Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch die „Premiumanforderungen für eine besonders tiergerechte Haltung“, schreibt das Ministerium.

Wer dieses Mal keinen positiven Bescheid bekommt, kann aber weiter auf Gelder hoffen: Förderfähige Vorhaben, die aufgrund des begrenzten Mittelrahmens bei einem Verfahren nicht ausgewählt wurden, könnten grundsätzlich an weiteren Auswahlverfahren teilnehmen, schreibt das Ministerium. Nach jedem Auswahllauf würden die Bewerber über das Ergebnis informiert, unter www.mepl.landwirtschaft-bw.de finden interessierte Antragsteller die weiteren Auswahltermine und die jeweils bereitgestellten Budgets für die Förderprogramme. (az)
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