Die Fernsehsendung trägt mehrere Beispiele unter verschiedenen Aspekten zusammen. Ein nordamerikanischer Landwirt klagt über Resistenzen von Unkräutern gegen Glyphosat in seinem Sojafeld.

In Brasilien treten Schädlinge im Mais auf, obwohl das GV-Saatgut eigentlich ein eingebautes Insektizid haben sollte. In Argentinien wird gar vermutet, dass die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln per Flugzeug die Bevölkerung vergifte.

Neben diesen Beispielen kommt in der Fersnehsendung auch ein ehemaliger Mitarbeiter des Bundeslandwirtschaftsministeriums zu Wort. Er sagt im Gespräch mit der ARD, dass er von US-Behörden unter Druck gesetzt worden sei, um eine Gentechnik-freundliche Politik zu forcieren. Andere Quellen aus Wikileaks stützen diese These.

Auch Harald Ebner von den Grünen unterstellt in dem Beitrag, dass die Gentechnik-Lobby großen Einfluss auf die Politik nimmt. Er führte als Beispiel die jüngste Entscheidung auf EU-Ebene an, dass die Mitgliedsländer ein nationales Anbauverbot für Gentechnik aussprechen können. Denn diese Entscheidung bedeute zugleich, dass die GVO jetzt einfacher eine europaweite Anerkennung erhalten können. (hed)

Die Sendung steht in der ARD-Mediathek.
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