Für Betreiber von Bioenergieanlagen ändern sich die Vergütungssätze. Ein gewisser Bestandsschutz gilt für Altanlagen. Das neue EEG wird von Anlagenbetreiber genau studiert. Ziel der EEG-Reform ist, den weiteren Kostenanstieg der Stromkosten spürbar zu bremsen, den Ausbau der erneuerbaren Energien planvoll zu steuern und die Marktintegration der erneuerbaren Energien voranzutreiben.

Darüberhinaus ist im EEG 2014 geregelt, dass künftig bei Ausschreibungen 5 Prozent der neu zu installierenden Leistung auch für ausländische Projekte geöffnet werden. Dies wird bereits bei den Pilot-Ausschreibungen für die Freiflächenanlagen beispielsweise für
Die Reduzierung der EEG-Umlage für die stromintensive Industrie wurde gemäß den neuen Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien der EU-Kommission ausgestaltet. Diese gelten bis 2020.

Ein Kompromiss zwischen Brüssel und Berlin wurde ausgehandelt, so dass das neue EEG auch von der EU-Kommission akzeptiert wird. Allerdings wurden die Rabatte für 2013 und 2014 rückwirkend überprüft. Einige energieintensive Unternehmen müssen nun mit Nachzahlungen rechnen.“

Die Förderhöhe für neue Solarstromanlagen wird nach dem Prinzip des „atmenden Deckels“ festgelegt und entsprechend der prognostizierten Marktgröße zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme für jeweils 20 Jahre fixiert. So sinkt zum Beispiel bei einem Marktvolumen von jährlich 2,4 bis 2,6 Gigawatt der Fördersatz für Photovoltaik-Neuanlagen künftig um 0,5 statt 1 Prozent monatlich.

„Es ist gut, dass die Degressionsschraube gelockert wurde. Wir hoffen, dass dies reicht, um die Nachfrage jetzt zumindest zu stabilisieren" sagte heute Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. (da)
stats