Ökologische Vorrangfläche

AbL begrüßt Spritzverbot

Ein praxisbezogenen Projekt der AbL in Niedersachsne habe gezeigt, dass Ackerbohnen, Erbsen, Soja sowie Luzerne und Klee gut ohne Herbizide angebaut werden könnten, heißt es in einer Mitteilung der Organisation. "Wir müssen striegeln und hacken, aber die Bestände stehen bei ähnlichem Kostenaufwand genauso gut wie Vergleichsfelder mit chemischem Pflanzenschutz", wird AbL-Vorstandsmitglied Jan Wittenberg zitiert. Auch weist Wittenberg daraufhin, dass mit der neuen Delegierten Verordnung der EU-Kommission auch der Anbau von Kleegras und Mischungen  wie Hafer-Erbsen-Gemenge als ökologische Vorrangflächen anerkannt werden können. "Ganz besonders für Milchvieh- und Rindermastbetriebe wäre dies eine deutliche Erleichterung. Sein Vorstandkollege Schulz betont, dass sich durch die Einführung des Greenings im Jahr 2015 die Anbaufläche von Ackerbohnen und Erbsen in Deutschland etwa verdoppelt habe, "wenn auch auf einem sehr niedrigen Niveau".  Er sehe die Entstehung eines neuen Marktes. (jst)
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