Abfälle aus der Lebensmittelwirtschaft können bisher nur in Ausnahmefällen als Futtermittel verwendet werden. Um die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen, sollen die Möglichkeiten zur Verfütterung erweitert werden. Altbackenes Brot oder zerbrochene Kekse nennt die EU-Kommission als Beispiele. Dies seien sichere Rohstoffe für die Futtermittelindustrie. Sie sollten deshalb zukünftig nicht mehr als „Abfälle“ deklariert werden.

Mit der Fütterung von sicheren Lebensmitteln könne die Verschwendung vermindert werden, betont die EU-Kommission. Auch Düngemittel gehören zum Maßnahmenpaket. Wirtschaftsdünger und abfallbasierte Düngemittel sollen leichter eine Anerkennung bekommen, um sie auf dem EU-Binnenmarkt handeln zu können. Dazu will die EU-Kommission die EU-Düngemittelverordnung ändern. (Mö) 
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