GVO opt out

Abgeordnete weisen Vorschlag zurück


Der Verschlag der EU-Kommission zum opt out von gentechnisch veränderten Lebens- und Futtermitteln erhielt im EP-Agrarausschuss eine Abfuhr. Es wird damit gerechnet, dass sich der federführende EP-Umweltausschuss im Oktober ebenfalls für eine Zurückweisung des Vorschlags aussprechen wird.

Damit wäre das sogenannte „opt out“ für die Verwendung von GVO vom Tisch. Nationale Alleingänge würden den EU-Binnenmarkt gefährden, betonte der Abgeordnete Albert Deß (CSU), der die Stellungnahme im EP-Agrarausschuss verfasste. Nach seiner Auffassung ist ein opt out für GV-Lebens- und Futtermittel nicht mit dem bereits beschlossenen opt out für den Anbau von GVO zu vergleichen.

Im EP-Agrarausschuss setzten sich lediglich einige polnische Abgeordnete für nationale Verbote von GV-Lebens- und Futtermitteln ein. Die Grünen wollen, dass die EU-Kommission demnächst einen neuen Vorschlag vorlegt, in dem die Zulassungsverfahren für GVO reformiert werden. (Mö) 
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