In Facebook, Twitter und auch in den Kommentarspalten von Spiegel, Stern oder Focus wird kontrovers und häufig auch unsachlich über die Landwirtschaft diskutiert. Immer mehr Landwirte mischen sich in diese Diskussionen ein. Manche geben in eigenen Internetblogs einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. In Münster trafen sich am Donnerstag rund 100 Landwirte zum ersten Agrar-Blogger-Camp, um ihre Erfahrungen auszutauschen.

Diskutiert wurde, wie man mit unsachlichen Angriffen, unwahren Behauptungen, „Hate Speach“ und Shitstorms umgeht. Eine Erkenntnis war dabei, dass man schnell reagieren muss, um der Negativpresse zuvorzukommen. Bei aller Begeisterung für das Internet stellten die Besucher des Camps aber auch fest, dass der persönliche Austausch weiterhin sehr wichtig ist. Weitere "analoge" Agrar-Blogger-Treffen soll es geben. (az)
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