Vertreter aus Politik und Wirtschaft bieten Donald Trump ihre Zusammenarbeit an. „Wir sollten keine Mühe scheuen, damit unsere Bindungen stark und dauerhaft bleiben“, ermunterte der EU-Kommissionspräsident in seiner Gratulationsbotschaft den künftigen US-Präsidenten.

Die Amerikaner haben gewählt.
-- , Foto: EP
Die Amerikaner haben gewählt.
In der deutschen Agrarbranche löste die Wahl in den USA aber auch ein gewisses Unbehagen aus. Hauptsorge gilt der Handelspolitik. Trump hatte sich im Wahlkampf kritisch gegenüber dem freien Handel geäußert und beispielsweise Einfuhrzölle für Waren aus China und Mexiko ins Spiel gebracht. Unter einer protektionistischen Politik mit Zollschranken könnten allerdings vor allem die US-Farmer leiden, die von Agrarexporten abhängig sind, zeigt eine Analyse in der aktuellen Print-Ausgabe der agrarzeitung.

Deshalb hoffen Vertreter aus dem Agrarhandel, dass viele von Trumps Ankündigungen, wie die Einführung von Zöllen, wahltaktisch motiviert waren. In der aktuellen agrarzeitung erläutern Manager wie der Agco-Chef Martin Richenhagen und der Deutschland Chef von Cargill Ludger te Laak ihre Erwartungen an die neue US-Regierung. (az)
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