Treffen in Rom

Agrarminister diskutieren Preise


Heute Vormittag kommen die Agrarminister verschiedener Nationen bei der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zusammen, um über Nahrungsmittelpreise zu diskutieren. Nach Angaben der FAO werden mehr als 40 Ressortchefs zu dem Treffen erwartet.

Die Unteredung schließe an die Ministerkonferenz 2012 an, zu der die FAO geladen hatte, als die Agrarrohstoffpreise das höchste Niveau seit fünf Jahren erreichten. Aktuell seien die Preise für Getreide und Ölsaaten an den internationalen Märkten zwar wieder gefallen, heißt es weiter aus Rom. Doch die Preise blieben auf einem hohen Niveau, während gleichzeitig das Verhältnis von Getreide- und Ölsaatenvorräten zum Verbrauch niedrig sei. Die Besorgnis, dass die Märkte empfindlich auf Angebotsschocks reagierten, halte an, folgert die FAO.

Die Konferenz biete zudem das einzige internationale Forum in diesem Jahr, in dem die Volatilität der Agrarpreise und deren Auswirkung auf die Agrarmärkte diskutiert würden, so die FAO weiter. In diesem Jahr sei diese Thematik trotz ihrer anhaltenden Wichtigkeit in multilateralen Diskussionen ignoriert worden, betont die Organisation. (pio)
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