Marine Le Pen

Agrarpolitik soll französisch werden

Nur eine nationale französische Agrarpolitik garantiere den Landwirten die Subventionen. In der EU sei die Höhe der Zahlungen dagegen nicht gewährleistet. Nach dem in Lyon vorgestellten 144 Punkte Programm der Front National sollen die Franzosen auf verstärkt auf heimische Produkte zurückgreifen. Strikte Kennzeichnungsregeln über die Herkunft und die Verarbeitungsorte der Lebensmittel sollen bei der Vorfahrt für die eigenen Erzeugnisse helfen. Eine industrielle Landwirtschaft mit 1000 und mehr Rindern lehnt Le Pen ab. Importe, die nicht den französischen Umwelt- und Sozialstandards entsprechen, sollen verboten werden. Handelsabkommen mit Kanada, den USA, Japan, Neuseeland und Australien lehnt die Front National ab. Schließlich werden gentechnisch veränderte Organismen abgelehnt. Ob nur der Anbau von GVO oder auch der Import, geht aus dem Programm nicht hervor. (Mö)  
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