Franz-Josef Holzenkamp (CDU) gewinnt sein Direktmandat in Cloppenburg mitt über 66 Prozent
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Franz-Josef Holzenkamp (CDU) gewinnt sein Direktmandat in Cloppenburg mitt über 66 Prozent

Die führenden Agrarpolitiker von CDU/CSU räumen in ihren ländlich geprägten Wahlkreisen die Erststimmen ab. Der bisherige Agrarsprecher der Union, Franz-Josef Holzenkamp gewinnt mit 66,3 Prozent die Veredelungs-Hochburg Cloppenburg - Vechta in Niedersachsen und erreicht damit das deutschlandweit beste Erststimmenergebnis.

Auch der westfälische Bauernpräsident Johannes Röring erringt in Borken in Nordrhein-Westfalen für die CDU das Direktmandat. Die bisherigen Parlamentarischen Staatssekretäre im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser (CDU Rheinland-Pfalz) und Gerd Müller (CSU Bayern) kommen ebenfalls mit weit mehr als 50 Prozent der Erststimmen direkt in den Bundestag. In Bayern schafft es auch Marlene Mortler, der Ambitionen auf das Landwirtschaftsministerium nachgesagt werden.

Für die SPD verteidigt erneut der bisherige Agrarsprecher der Partei Wilhelm Priesmeier seinen Wahlkreis Goslar - Northeim - Osterode in Niedersachsen mit 42,4 Prozent. Die im SPD-Kompetenzteam für Verbraucherschutz und Agrarthemen zuständige Brigitte Zypries zieht im hessischen Darmstadt mit 37,3 Prozent direkt in den Bundestag ein.

Im Agrarausschuss werden in der nun anlaufenden Legislaturperiode vor allem die fünf wortgewandten FDP-Politiker fehlen. Für Christel Happach-Kasan, Hans-Michael Goldmann, Rainer Erdel, Edmund Peter Geisen und Erik Schweickert ist die Zeit im Bundestag mit dem Ausscheiden ihrer Partei passé.

Für Bündnis'90/Die Grünen ist Friedrich Ostendorff wieder über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen. Er will das Amt des Agrarsprechers in seiner Partei fortsetzen und auch im Agrarausschuss arbeiten.

So gut wie gesetzt für den Agrarausschuss wie für das Amt der Agrarsprecherin ist außerdem bei den Linken Kirsten Tackmann. (sta)

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