GAP-Verhandlungen

Aigner bekräftigt Vorbehalte gegen Kappung


Unmittelbar vor den Verhandlungen über die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) hat Bundesagrarministerin Ilse Aigner ihre Vorbehalte gegenüber der Kappung von Direktzahlungen zum Ausdruck gebracht.

Aigner verwies in einem Interview mit dem Deutschlandfunk heute Morgen auf einen Beschluss der Regierungschefs in Europa, dass dieser mögliche Baustein der GAP-Reform freiwillig in den einzelnen Mitgliedstaaten umgesetzt werde. Daher müsse auch auf deutscher Ebene entschieden werden, ob es eine Kappung geben wird oder nicht.

„In Deutschland träfe das ungefähr 28 Betriebe, zumindest auf dem Papier. Ob sie es wirklich treffen würde, ist die nächste Frage, weil sie sich vielleicht einfach teilen würden“, so Aigner. Insofern habe sie Vorbehalte, ob das nicht sehr große bürokratische Aufwendungen seien, dafür, „dass unterm Strich überhaupt nichts passiert.“ (pio)
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