Gentechnisch veränderter Mais

Anbau bleibt in Deutschland tabu

"Wir haben unser Ziel erreicht", heißt es in einem heutigen Statement von Schmidt. Über die von der EU-Kommission zugestandene "Opt-out-Richtlinie" sei Deutschland als Anbaugebiet für zugelassene gentechnisch veränderte (GV-)Pflanzen ausgenommen, so Schmidt. Die Entscheidung sei das Ergebnis eines aktiven Kooperationsprozesses zwischen Bund und Ländern.  Schmidt sieht sich seiner Aussage zufolge darin bestätigt, dass in dieser bedeutenden Frage Bund und Länder gemeinsam Verantwortung übernehmen. 

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) hatte nach eigenen Angaben am 30. September 2015 über die Kommission Antragsteller und Zulassungsinhaber entsprechender GV-Sorten aufgefordert, das deutsche Hoheitsgebiet vom Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auszunehmen. Dies sei von den Unternehmen innerhalb einer 30-Tage Frist akzeptiert worden. Dementsprechend würden Anbauzulassungen für sechs Maissorten das Hoheitsgebiet Deutschland ausnehmen. Derzeit stehe eine Anbauzulassung für die GV-Maissorte 1507 an, so das BMEL. (jst)
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