Direktzahlungen

Anträge bis 15. Juni möglich


Landwirte sollten nicht unter möglichen Verspätungen in der Verwaltung leiden, erklärte EU-Agrarkommissar Phil Hogan in Brüssel. Er möchte im ersten Jahr der GAP-Reform und entsprechenden Umstellungsschwierigkeiten den Landwirten unnötige Hürden aus dem Weg räumen. Deshalb dürfen die EU-Mitgliedstaaten das Ende der Antragfrist für die Direktzahlungen um einen Monat verlängern. Bisher war der 15. Mai der letztmöglich Zeitpunkt. Jetzt soll es der 15. Juni sein. Allerdings gilt die Regelung nur für das erste Jahr der Reform, also für 2015. Auch für flächenbezogene Zahlungen aus den Programmen für die ländliche Entwicklung gilt die Verlängerung. Hogan hatte die Erleichterung auf dem EU-Agrarrat am Montag in Brüssel angekündigt. Heute legte er die genauen Daten für die Verschiebung fest. Vor allem Frankreich braucht mehr Zeit, zumal dort gerade die Systeme für die Flächenerfassung umgestellt werden. (Mö)
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