Photovoltaik

Ausschreibung beendet


Bei der Bundesnetzagentur waren für die erste Ausschreibungsrunde 170 Gebote eingegangen. 25 Gebote mit einem Umfang von 157.000 kWH erhielten einen Zuschlag von 9,17 Cents/kWh. Diese Werte liegen deutlich unter dem Höchstwert dieser Ausschreibungsrunde von 11,29 ct/kWh.

An der Ausschreibung haben sich nach Angaben der Bundesnetzagentur verschiedene Interessenten beteiligt. Sieben Gebote wurden von natürlichen Personen abgegeben, die allerdings aufgrund zu hoher Förderhöhen keinen Zuschlag erhalten haben. Weiterhin finden sich viele kleine Projektgesellschaften unter den Bietern. Einige der erfolgreichen Bieter gehören zu einem gemeinsamen Unternehmen. In einem Fall vereinigt ein Unternehmen über 40 Prozent der insgesamt bezuschlagten Menge auf sich.

Die erfolgreichen Bieter müssen nun eine Zweitsicherheit stellen, da der Zuschlag ansonsten erlischt. Sofern für Gebote mit einer Menge von insgesamt mehr als 30 Megawatt keine Zweitsicherheit gestellt wird, führt die Bundesnetzagentur noch im Mai 2015 ein Nachrückverfahren durch.

37 Gebote wurden ausgeschlossen, da sie die Teilnahmevoraussetzungen nicht erfüllten. Nun haben die glücklichen Gewinner zwei Jahre Zeit, ihre Solarflächen zu bauen. (da)
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