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Ausschreibung für benachteiligte Gebiete

Die Gebote müssen sich auf Projekte in benachteiligten Gebieten beziehen, teilt die Bundesnetzagentur mit. Vor allem für Projekte auf Ackerland- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten der Länder Baden-Württemberg und Bayern ist die Ausschreibungsrunde vorgesehen. Dazu gelten in beiden Bundesländern entsprechende Verordnungen: Für Baden-Württemberg sind pro Kalenderjahr Zuschläge mit einem Volumen von bis zu 100 Megawatt möglich, und Bayern erlaubt bis zu 30 Zuschläge, was maximal 300 Megawatt entspricht. 

Andere Bundesländer haben bisher keine Verordnungen hierzu erlassen, so dass die Gebote dort auf die Flächen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz EEG beschränkt bleiben. Für diesen Gebotstermin beträgt das Höchstgebot 8,91 Cent/kWh bei einem Ausschreibungsvolumen von 200 Megawatt. Die Gebote mit der niedrigsten Förderhöhe erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der jeweiligen Ausschreibungsrunde erreicht ist. Es gilt das Gebotspreisverfahren, so dass der Zuschlagswert dem jeweils angebotenen Wert entspricht.

Bieter können ihre Gebote bis Donnerstag, den 1. Juni 2017, abgeben. Entscheidend ist der Eingang bei der Bundesnetzagentur. Weitere Informationen zu dieser zweiten Ausschreibungsrunde nach veröffentlichte die Bundesnetzagentur im Internet. Dort finden Interessenten auch allgemeine Hintergrundinformationen zu den Ausschreibungen und zur Bestimmung der Höhe der Zahlungen für Strom aus Erneuerbaren Energien. Genauere Informationen zu benachteiligten Gebieten geben die zuständigen Landesbehörden, so die Bundesnetzagentur. (da)
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