An der Auftaktveranstaltung „Networking im neuen Beratungssystem“ am Dienstagabend in Stuttgart nahmen 150 Vertreter aus Beratungsorganisationen, Landwirtschaftsverwaltung und Hochschulen teil, meldet das Landwirtschaftsministerium in Baden-Württemberg. Ziel der Veranstaltung war, die Zusammenarbeit der Teilnehmer an dem Beratungssystem „Beratung.Zukunft.Land“ zu fördern. „Je besser die Zusammenarbeit der Beteiligten aus Beratungsorganisationen, Verwaltung und Forschung funktioniert, desto größer ist der Beratungsnutzen für unsere landwirtschaftlichen Betriebe“, so Ministerialdirektor Wolfgang Reimer.

An dem Beratungssystem beteiligen sich rund 60 Beratungsorganisationen und Einzelberater. Das Ministerium beurteilt die Resonanz auf das Programm positiv: Seit August 2015 hätten 5.200 Betriebe aus den Bereichen Landwirtschaft, Wein- und Gartenbau Verträge mit einer der im System zugelassenen Organisationen abgeschlossen.

Das System Beratung.Zukunft.Land ist modular aufgebaut. In den Bereichen Unternehmen und Familie, Einkommenskombinationen, Ökolandbau, Pflanzenbau, Tierhaltung sowie Umwelt und Energie können die teilnehmenden Betriebe zwischen Grundmodulen und vertiefenden Spezialmodulen wählen. Ein Modul bietet etwa eine wirtschaftliche Standortbestimmung des individuellen Betriebs an, ein weiteres Modul befasst sich mit der Umstellung auf die Ökolandwirtschaft. Es gibt außerdem Module, die Themen wie Bewässerung, Biogas und Tierwohl aufgreifen. (az)
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