Von einem "traurigem Tag für die EU und die britischen Landwirte" spricht der Dachverband der EU-Landwirte und -Genossenschaften, Copa-Cogeca. Nach dem Brexit sei man noch dabei, die Folgen auf die Landwirtschaft auszuwerten. Doch bereits jetzt ist die Marschrichtung des Verbandes klar: "Ein zentrales Anliegen wird für uns sein, jegliche weitere Störungen des EU-Agrarmarkts zu vermeiden, angesichts der Bedeutung der wirtschaftlichen Verknüpfungen auf beiden Seiten des Ärmelkanals und der aktuellen Krise der Agrarmärkte. Es ist von essenzieller Bedeutung, Marktstabilität zu erhalten", betonte der Generalsekretär Pekka Pesonen. 


Mehr als die Hälfte der Lebensmittel- und Getränkeexporte Großbritanniens gehen zurzeit in die EU, der britische Markt ist zudem ein wichtiger Exportmarkt für Lebensmittel und Getränke aus anderen Mitgliedstaaten, betonet der Dachverband. Man werde hart daran arbeiten, sicherzustellen, dass die Landwirte in der EU oder dem Vereinigten Königreich nicht diejenigen seien, die die Zeche zahlten. Die Auswirkungen auf den Handel sollten so gering wie möglich bleiben, erklärt Pesonen. (az)

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