Verbandspräsident Joachim Rukwied
-- , Foto: DBV
Verbandspräsident Joachim Rukwied

Das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hat dazu aufgerufen, zusätzliche Anforderungen und Auflagen für die Landwirtschaft an der Realität der Märkte zu orientieren. Zahlreiche Faktoren setzen aktuell die Preise für Schlachtschweine und Ferkel, Getreide und Ölsaaten, Obst, Gemüse und Milch unter Druck, heißt es.

Hierzu gehören auch politische Entscheidungen. Unsicherheiten über die Konjunktur, die Bioenergie- und Klimapolitik oder die Ukrainekrise und den daraus folgenden Reaktionen Russlands beeinflussen die Agrarpolitik. Die Preisaktionen des Lebensmittelhandels treiben die „negative Preisspirale zusätzlich an“, schreibt der DBV in der Erklärung.

Der Verband sieht die Wettbewerbsposition der deutschen Landwirtschaft geschwächt. Und schlägt ein ganzes Bündel von Maßnahmen vor, wie mit den Herausforderungen auf den Agrarmärkten umzugehen ist.
Unter anderem fordert der DBV eine strengere Überwachung von Zusammenschlüssen im Handel, um die Konzentration zu stoppen. Der Ansatz der Bundesregierung, neue Absatzmärkte für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft zu suchen, unterstützt der Verband. Die gesamte Erklärung ist im Internet verfügbar. (az)
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