Agrarbericht

Bayerischen Bauern geht es gut

Die Durchschnittsgewinne der hauptberuflich tätigen Landwirte in Bayern sind im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf rund 54.000 € geklettert. Dies ist in erster Linie auf die gestiegenen Erzeugerpreise zurückzuführen.

Am heutigen Mittwoch stellt der Minister den Agrarbericht 2014 dem Agrarausschuss des bayerischen Landtags in München vor. Aus ihm geht hervor, dass der Strukturwandel in der bayerischen Landwirtschaft aktuell so gering ist wie nie zuvor.

Die Quote der alljährlichen Betriebsaufgaben hat sich in den vergangenen zehn Jahren von drei auf 1,5 Prozent halbiert. Knapp 113.000 landwirtschaftliche Betriebe gab es 2013 in Bayern - damit steht jeder dritte deutsche Bauernhof im Freistaat.

Nach Angaben des Ministers hängt jeder siebte Arbeitsplatz landesweit direkt oder indirekt mit der Land- und Forstwirtschaft zusammen. Die hier erzielten Umsätze von 153 Mrd. € machen fast 15 Prozent der Gesamtumsätze der bayerischen Wirtschaft aus.

Nach Aussagen Brunners habe auch die Attraktivität der Agrarberufe zugenommen: Über 800 angehende Landwirte haben im vergangenen Jahr ihre Ausbildung begonnen - so viele wie seit 20 Jahren nicht mehr. Fast 60 Prozent der bayerischen Betriebe werden derzeit im Nebenerwerb bewirtschaftet (HH)
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