Agrarpolitik

Bayern setzt auf Familienbetriebe

Bayern geht in der Agrarpolitik einen eigenständigen Weg. Auf diesem spiele der bäuerliche Familienbetrieb eine besondere Rolle, so der bayerische Agrarminister Helmut Brunner.  Zum Start des von den Vereinten Nationen (UN) ausgerufenen Internationalen Jahres der bäuerlichen Familienbetriebe betonte Brunner in München dieses agrarpolitische Leitbild seiner Landesregierung. Er kündigte an, dass die vielfältigen Leistungen der Familienbetriebe für die Ernährung, die Umwelt, die ländlichen Räume und die Gesellschaft im laufenden Jahr besonders herausgestellt werden sollen. Dies solle auf vielen Veranstaltungen und Aktionen geschehen, auch durch Beiträge in den Medien. Er wolle deutlich machen, "dass hinter vielen heute oft als selbstverständlich wahrgenommenen Leistungen in unser Umwelt, Wirtschaft und Kulturlandschaft bäuerliche Familien mit ihrer Arbeit, ihrem Engagment und ihrer Bodenhaftung stehen", so der Minister. (jst)
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