Mercosur

Bekenntnisse zum Abkommen


Eigentlich war das EU-CELAC-Gipfeltreffen eine Zusammenkunft mit allen südamerikanischen Ländern. Doch man nutzte die Gelegenheit in Brüssel um sich gesondert am Rande mit Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay an den Tisch zu setzten. Schließlich tritt das geplante Handelsabkommen der EU mit den Mercosur-Ländern seit Jahren auf der Stelle. Bis zum Jahresende sollen die Angebote für die Öffnung der Märke ausgetauscht werden, erklärte EU-Handelskommissarin Cäcilia Malmström. Die Verhandlungen wurden 1995 aufgenommen, auf Eis gelegt und dann 2010 erneut angegangen. Vor allem Brasilien und Uruguay haben großes Interesse an einem intensiveren Handel mit der EU. Argentinien blockiert dagegen. Doch in Brüssel betonten die Südamerikaner, wenn dann könne es nur ein Abkommen mit allen Mercosur-Ländern geben. Schwierig ist auch der Agrarbereich. Der Mercosur-Länder haben bei Fleisch, Zucker und Bioethanol offensive Interessen, die die EU nicht im gewünschten Maß bedienen möchte. (Mö)
 
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