Gemeinschaftsaufgabe

Beregnung weiter fördern

Bei der Diskussion um die Ausgestaltung der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) will sich Rheinland-Pfalz für eine Fortsetzung der Beregnungsförderung einsetzen. „Mein Ziel ist es, die GAK zu einem zukunftsfähigen Förderinstrument zur Unterstützung von Landwirtschaft, Weinbau und dem ländlichen Raum weiterzuentwickeln“, erklärte der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium Andy Becht vor der Sitzung des Planak im Bundeslandwirtschaftsministerium. Für die Rahmenplanung der GAK bilden Bund und Länder einen gemeinsamen Planungsausschuss (Planak), dem die zuständigen Agrarminister und der Bundesfinanzminister angehören.

„Insbesondere will ich erreichen, dass die Beregnungsförderung weitergeführt wird und dass im Agrarinvestitionsförderungsprogramm Maschinen und Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung gefördert werden können“, betonte Becht. Bereits in der Vergangenheit seien mit Mitteln der GAK Beregnungsvorhaben realisierten worden. In solchen Regionen hätten sich die landwirtschaftlichen Betriebe äußerst positiv entwickelt. Für Rheinland-Pfalz hat das Thema wegen des Obst- und Gemüseanbaus besondere Bedeutung.

Seit diesem Jahr werden im Rahmen des in der GAK verankerten Agrarinvestitionsförderungsprogramms neben umweltschonenden Gülleausbringtechniken auch Pflanzenschutzgeräte gefördert, wenn sie einer deutlichen Minderung von Umweltbelastungen bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln führen. Rheinland-Pfalz will erreichen, dass auch Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung gefördert werden können. Um entsprechende Anpassungen in der GAK erreichen zu können, muss eine Mehrheit der Länder und der Bund diesen Initiativen zustimmen. „Ich bin zuversichtlich, dass es gelingen wird, eine Mehrheit der Länder auf unsere Seite zu ziehen. Den Bund davon zu überzeugen, dürfte schwieriger werden“, so der Staatssekretär. (SB)
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