Investitionsförderung

Besseres Leben für Rind und Schwein


Gefördert wird nach dem neuen Prinzip: Wenn der Landwirt besonders viel für das Wohl von Rind und Schweine tut, kann er einen besonders hohen Fördersatz erhalten. „Je tiergerechter die Haltung, je höher der Zuschuss“, erklärte der bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU).

Generell werden künfitig nur noch Bauvorhaben bezuschusst, die über den gesetzlichen Vorgaben liegen. Die Finanzierung dieses Programms bereitet offensichtlich keine Schwierigkeiten. Im Doppelhaushalt 2015/2016 stehen laut Agrarministerium in München für die Investitionsförderung 61 Mio. € bereit; bis 2020 sei eine halbe Milliarde € dafür eingeplant.

Der Freistaat will gezielt kleinere und mittlere Betriebe unterstützen. Die maximal möglichen Zuschussbeträge liegen deshalb bei 300.000 Euro. Unter anderem soll mit diesem Prgramm die in Bayern noch weit verbreitet Anbinde-Haltung bei Milchkühen mehr und mehr abgebaut werden. Brunner betonte, dass die Subventionen nicht nur den Landwirten und ihren Tieren zugute kämen: „Sie dienen auch dem Erhalt der Kulturlandschaft und sicheren Arbeitsplätzen im ländlichen Raum“.. (HH)
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