Geflügelpest

Betrieb im Nordosten gesperrt

Infoseite
Auf der Internetseite des Ministeriums für Landwirtschaft von Mecklenburg-Vorpommern sind Informationen zum aktuellen Geflügelpest-Geschehen abrufbar.

Dazu gehören neben Karten zu Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten auch Angaben zu eingeleiteten Maßnahmen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Dieser bisher nur aus dem asiatischen Raum, vor allem Südkorea, bekannte Subtyp wurde damit erstmalig im Hausgeflügelbestand in Europa nachgewiesen. Die Untersuchung des betroffenen Bestandes wurde veranlasst, weil sehr plötzlich ein schweres Erkrankungsgeschehen verbunden mit hohen Tierverlusten auftrat.

Nach Bestätigung des Befundes durch das Nationale Referenzzentrum für aviäre Influenza beim Friedrich-Loeffler-Institut wurden durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt des Landkreises unverzüglich mit der Einleitung der notwendigen Maßnahmen begonnen. Der Betrieb wurde gesperrt, rund 31.00 Tiere getötet.

Gleichzeitig werden um den Ausbruchsbestand ein Sperrbezirk von mindestens 3 km und ein Beobachtungsgebiet von mindestens 10 km eingerichtet, teilt das Agrarministerium mit. Zusätzlich ist auch in festgelegten Risikogebieten im Land, die im Zusammenhang mit dem Vogelzug und der Überwinterung von Wildvögeln stehen, so zum Beispiel die Ostseeküste sowie die Binnenseen, sowie im Umkreis von 50km um den betroffenen Bestand eine Aufstallung erforderlich.
 
Das Ministerium fordert alle Betriebsleiter auf, in allen Verdachtsfällen umgehend das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu informieren. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist eine Übertragung auf den Menschen bisher nicht festgestellt worden. (da)
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