An einem Strang

BfR und Efsa für sichere Lebensmittel

Lebensmittelsicherheit kann vor dem Hintergrund der zunehmenden Globalisierung von Lebensmittel- und Futtermittelproduktion sowie neuartiger Produktionsweisen nicht mehr allein durch einzelstaatliche Einrichtungen gewährleistet werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) arbeitet deshalb eng mit der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) und anderen Institutionen in den EU-Mitgliedstaaten zusammen. „Nur gemeinsam können wir die Aufgaben bewältigen, die durch internationale Herausforderungen auf uns zukommen", so BfR-Präsident Prof. Andreas Hensel kürzlich anlässlich der 6. Konferenz des deutschen Efsa Focal Points im BfR.

„Die Efsa hat eine Roadmap für die internationale Zusammenarbeit ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die wissenschaftlichen Kompetenzen in den Mitgliedsstaaten effizienter zu nutzen", so Dr. Bernhard Url, der Geschäftsführende Direktor der Efsa. Zum Beispiel sei das Netzwerk für neu auftretende Risiken (Efsa Emerging Risks Exchange Network ) geschaffen worden, in dem Erkenntnisse aus den Einzelstaaten gesammelt, bewertet und an die Mitgliedstaaten weiter kommuniziert würden.

Ein zentrales Instrument für einen umfassenden und kontinuierlichen Austausch von Erkenntnissen und Daten zu gesundheitlichen Risiken, die von Lebens- und Futtermitteln ausgehen, sind laut BfR die Efsa-Kontaktstellen (Focal Points) in den EU-Mitgliedstaaten sowie in Island und in Norwegen. Der deutsche Efsa Focal Point ist am BfR angesiedelt und vernetzt alle Institutionen und Behörden in Deutschland, die mit der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit sowie der Tier- und Pflanzengesundheit befasst sind. (Sz)
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