Die vier baden-württembergischen Untersuchungsämter haben 2013 rund 800 Proben von Lebensmitteln mit Bio-Siegel untersucht und begutachtet. Das Interesse galt Rückständen von Pflanzenschutz- und Desinfektionsmitteln, gentechnisch veränderten Organismen, Dioxinen, Schimmelpilzgiften sowie Nitrit und Nitrat oder Schwefeldioxid im Öko-Wein.

Besonders erfreulich ist, dass mehr als die Hälfte der Proben komplett rückstandsfrei war, heißt es aus dem Stuttgarter Verbraucherministerium. Auch mit sehr empfindlichen Untersuchungsmethoden seien keinerlei Pestizide nachweisbar gewesen. Wo Rückstände gefunden wurden, lagen sie weit unterhalb üblicher Werte in konventioneller Ware, lautet der Kommentar des Ministeriums.

In Baden-Württemberg werden etwa 122.000 ha nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet. Das sind 8,6 Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche. Etwa 3.300 landwirtschaftliche Betriebe haben in Baden-Württemberg auf ökologischen Landbau umgestellt. Dies entspricht einer Zuwachsrate von mehr als zwei Prozent gegenüber dem Jahr 2012. (az)
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