Verkaufsstatistik

Bodenpreise im Norden steigen weiter

Für Acker- und Grünland mussten im vergangenen Jahr in Schleswig-Holstein im Durchschnitt 27.101 €/ha bezahlt werden. Damit stiegen die Verkaufspreise 2016 gegenüber 2015 um zwei Prozent und der Trend der vergangenen Jahre setzte sich weiter fort, teilte das Statistikamt Nord mit. In die Berechnung wurden 764 Grundstücksgeschäfte mit insgesamt gut 3.800 ha einbezogen. Die Preise für Acker- und Grünland wurden nicht getrennt erfasst.

Die durchschnittlichen Preise schwankten in den Naturräumen zwischen 12.370 € bis 51303 €/ha. Für die leichteren Böden der Vorgeest wurden durchschnittlich 22.017 €/ha und auf der Hohen Geest 24.036 €/ha erzielt. Dagegen musste man im Hügelland mit 31.654 €/ha als auch in der Marsch mit ihren besseren Böden mit 27.427 €/ha im Mittel deutlich mehr für einen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche bezahlen.

Im Hamburger Ring mit den Kreisen Stormarn und Pinneberg sowie in den Kreisen Plön und Ostholstein wurden im Durchschnitt mehr als 30.000 € für einen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche fällig. Dagegen lagen die Bodenpreise in den Kreisen Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde und Steinburg unterhalb von 23.000 €/ha. (SB)
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