Laut Pflanzengesundheitsamt gilt die Einfuhrerlaubnis dann, wenn diese zur Herstellung von Futtermitteln genutzt werden. In Brasilien werden zwar auch Pflanzen mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) angebaut; für die Einfuhr dieser Sorten war jedoch eine Zulassung notwendig, da diese im eigenen Land nicht angebaut werden.

Das brasilianische Landwirtschaftsministerium hatte im August die Importzulassung beantragt, da sich aufgrund der schlechten Maisernte 2015/16 das Angebot spürbar verknappt hat und die Preise in die Höhe geschossen sind. Aufgrund des knapp versorgten Marktes sind die brasilianischen Maisexporte seit Monaten stark gesunken, während die Importe, vor allem aus Argentinien und Paraguay, steigen. Mit der Zulassung der US-Genmaissorten will die Regierung den Wirtschaftsbeteiligten mehr Flexibilität beim Bezug von Importmais ermöglichen und den Preisauftrieb bremsen. (az)
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