Klimakonferenz

Brüchiger Minimalkonsens


Es sei immerhin eine tragfähige Basis für weitere Schritte im kommenden Jahr, kommentierte der österreichische Umweltminister Andrä Rupprechter das Ergebnis der Klimakonferenz in Lima, die am Wochenende endete. Vor dem heutigen EU-Agrarministerrat in Brüssel lobte Rupprechter das ambitionierte Ziel der EU, bis 2030 den Ausstoß der Klimagase um 40 Prozent zu vermindern. In Lima wurde vereinbart, dass sich alle Länder an der Reduktion der Klimagase beteiligen müssen und nicht nur die Industrieländer.

Bis 31. März 2015 sollen die Länder Vorschläge für nationale Treibhausgasverminderungen vorlegen. Die Vereinten Nationen werden daraufhin einen Text für ein neues Klimaabkommen formulieren, das im Dezember 2015 in Paris verabschiedet werden soll. China trat auf der Konferenz in Lima auf die Bremse. Nach den Vorstellungen von China hätte 2016 als Jahr für die nationalen Angebote gerecht. Außerdem will China seinen Treibhausgasausstoß erst ab 2030 vermindern und nicht schon ab 2020, wie von den Vereinten Nationen gefordert. (Mö)
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