EU-Agrarministerrat

Business as usual nach dem Brexit


Der erste EU-Agrarrat nach der Abstimmung im Vereinigten Königreich nimmt seine Arbeit auf. Die Briten haben mit John Gardiner einen Vertreter aus der 2. Reihe nach Luxemburg geschickt. Für den agrarpolitischen Sprecher der britischen Konservativen im House of Lords stehen keine ernsten Verhandlungen an. Zahlreiche EU-Mitgliedstaaten stellen ihre Position zum EU-Milchmarkt vor. Deutschland, Frankreich und Polen fordern in der „Warschauer Erklärung" weiteres Geld aus dem EU-Haushalt, um das Überangebot an Milch in den Griff zu bekommen. Frankeich hat zudem auch mit Italien und Spanien ein gemeinsames Papier verfasst, mit ähnlichen Forderungen. EU-Ratspräsident Martijn van Dam kündigte an, man wolle die Marktlage erörtern und über weitere Maßnahmen debattieren. Belgische Landwirte wollen am Vormittag vor dem Ratsgebäude demonstrieren, wurden allerdings durch einen Unfall mit einem Traktor aufgehalten. (Mö)
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