Niedersachsen

CDU legt Zehn-Punkte-Plan vor


So will die CDU nach eigenen Angaben Bürokratie abbauen und das Einkommen der Landwirte sichern. Vor dem Hintergrund der Nitratdiskussion räumt die CDU ein, dass mehr Transparenz über den Verbleib der Nährstoffe notwendig sei. Das dürfe jedoch nicht zu einer überbordenden Bürokratie in den Betrieben führen. Bezüglich steuerlicher Anpassungen, schlägt die CDU vor, eine Gewinnglättung über mehrere Jahre möglich zu machen, um flexibler auf witterungs- oder marktbedingte Preisschwankungen reagieren zu können. Zum Thema Artenvielfalt erkärt die CDU, brauche es attraktive Umweltprogramme, die den Ertragsausfall für die Landwirte kompensierten.

Beim Thema Tierwohl geht es der CDU darum, zusätzliche Leistungen der Bauern zusätzlich zu entlohnen. Aufgrund der geringen Zahlungsbereitschaft der Verbraucher, dürften die Kosten nicht allein den Tierhaltern aufgebürdet werden. Die Gefahr sei zu groß, dass Tierhalter dann in Länder mit deutlich geringeren Standards abwanderten.

Initiative Tierwohl sei Schritt in die richtige Richtung

Den Niedersächsischen Tierschutzplan wolle man im Dialog mit den betroffenen Tierhaltern ergebnisoffen fortführen. Die Vorgaben des Tierschutzplans müssten wissenschaftlich fundiert, praxisorientiert und vom Tierhalter leistbar sein. Die CDU begrüßt zudem die Brancheninitiative „Tierwohl“ als einen Schritt in die richtige Richtung. Daher appelliert die CDU an die bislang nicht beteiligten Marktteilnehmer, sich der Initiative ebenfalls anzuschließen, um mehr Tierwohl in Deutschland umzusetzen.


Desweiteren stehen die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen, mehr Wertschätzung für Landwirte, der Stopp des zunehmenden Flächenverbrauchs, Schutz vor außerlandwirtschaftlichen Investoren und eine stärkere Agrarforschung auf dem Zehn-Punkte-Plan.  (mrs)
 
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