Agrarpolitik

CDU macht sich für Subventionen stark


Der CDU-interne Bundesfachausschuss Landwirtschaft und Ländlicher Raum lehnt einen Abbau der Direktzahlungen oder ein Umschichten der Mittel ab. Derartige Forderungen sind nach Aussage der Vorsitzenden des Gremiums, Christina Schule Föcking, aus Reihen der Grünen sowie von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erhoben worden.  

Für die Landwirte sei entscheidend, nicht schon wieder kurzfristig mit neuen Anforderungen konfrontiert zu werden, so Schulze Föcking. "Sie brauchen stabile Rahmenbedingen", wird sie in einer Mitteilung des Gremiums zitiert.

Der CDU-Bundesfachausschuss plädiere dafür, die vorhandene Struktur der Direktzahlungen mit der beschlossenen Umschichtung von 4,5 Prozent von der ersten in die zweite Säule festzuschreiben. Eine weitere Umschichtung sowie die Ausweitung der verpflichtenden ökologischen Vorrangfläche über die bisherigen fünf Prozent im Rahmen im Jahr 2017 anstehenden Halbzeitbewertung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU werde dagegen abgelehnt. Die landwirte müssten sich auf die bis 2020 beschlossene GAP verlassen können, so Schulze Föcking. (jst)
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