APEC-Treffen

China für offene Grenzen

Ihr Interesse an einem möglichst freien Austausch von Waren betonten die 21 Anrainerstaaten des Pazifiks im Lima. „Wir bestätigen unser Versprechen, unsere Märkte offen zu halten und gegen alle Arten des Protektionismus zu kämpfen", heißt es in der Schlusserklärung der APEC-Länder. Der Vorwurf richtet sich vor allem gegen den neuen US-Präsidenten Donald Trump. Dieser hatte im Wahlkampf angekündigt, Einfuhren aus China mit Zollen von bis zu 45 Prozent zu belasten, um Billigimporte zu verhindern. Die Umsetzung des TPP-Abkommens der USA mit einigen Pazifikstaaten, allerdings ohne China, wird unter Trump als kaum noch realistisch angesehen. Der chinesische Präsident Xi Jingping machte sich in Lima besonders für den Freihandel stark und regte ein Handelsabkommen für alle 21 APEC-Länder an. China und Neuseeland wollen ihr bestehendes Freihandelsabkommen überarbeiten. Neuseeland verspricht sich einen besseren Absatz seiner Molkereiprodukte, weshalb die Überarbeitung vor allem vom Branchenführer Fonterra begrüßt wurde. (Mö)
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